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E-Learning-Standard unter SCORM
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Donnerstag, 02. Dezember 2004
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1. Einleitung E-Learning ist der Begriff für einen Trend, der in der heutigen Zeit in keinem Unter- nehmen vernachlässigt werden möchte. Vielerorts ist es Ziel, auf den e-Learning-Zug aufzuspringen werden damit doch Kostenersparnis, Effizienz und Aktualität ver- bunden. Was ist dran an e-Learning bzw. was bedeutet der Begriff e-Learning über- haupt? Was ist eine e-Learning-Umgebung? Und wo genau sind hier Standards anzu- siedeln? Dies ist nur ein Auszug der Fragen, die in der vorliegenden Arbeit betrachtet werden. Dabei stellen sich nicht nur Entwickler von Bildungsmedien diese Fragen, sondern mehr und mehr auch deren Kunden, die zukunftsorientierte Produkte wün- schen. Es hat sich langsam herumgesprochen, dass es ,,da irgend so etwas" geben soll. Verschiedene Begriffe machen die Runde. Mal ist von AICC die Rede, mal von LOM, SCORM oder IMS. Was oder wer steht hinter diesen Begriffen? Was haben sie mit- einander zu tun? Antwort soll hier das zweite Kapitel geben. Darin werden grundle- gende Begriffe erläutert und die wichtigsten Standards und Spezifikationen vorgestellt. Die Verunsicherung auf diesem Gebiet ist noch sehr groß. E-Learning-Kunden können nicht abschätzen, ob sie heute auf eine Spezifikation setzen, die morgen schon wieder überholt ist. Anbieter von e-Learning-Umgebungen können es sich hingegen nicht leisten, ihre Produkte wieder auf den kleinsten gemeinsamen Nenner irgendei- ner Spezifikation herunterzufahren was den Verlust zahlreicher mühsam program- mierter Komfort-Funktionen mit sich bringen würde. Ist dies aber wirklich so? Oder ist diese Befürchtung unbegründet? Mit der im Oktober 2001 vorgestellten Version 1.2 des Sharable Content Object Reference Models (SCORM) steht nun eine sehr umfangreiche Spezifikation für e-Lear- ning-Umgebungen zur Verfügung. Welche Vorteile diese neue Version gegenüber an- deren Spezifikationen besitzt und welche Möglichkeiten sie Entwicklern und Content- Autoren öffnet dies sind Punkte, die derzeit in der e-Learning-Branche diskutiert und in dieser Arbeit betrachtet werden. Die beginnende Objektorientierung man spricht von Lernobjekten und Lernmanagementsystemen steckt noch in den Kinderschuhen. Mit SCORM in Version 1.2 wurde ein weiterer Schritt in diese Richtung gegangen. Im dritten Kapitel dieser Arbeit wird diese Version anhand von Umsetzungsbeispielen für verschiedene Anforderungen näher beschrieben. Die SCORM-Teilbereiche erfahren einerseits eine getrennte Betrachtung. Andererseits sollen aber auch Synergien zwi- schen den einzelnen Teilbereichen aufgezeigt werden. Ein Fazit über Zielerreichung und Verlauf der vorliegenden Arbeit liefert Kapitel vier. Es schließt mit der Empfehlung an andere Entwickler, sich an der Fortschreibung des SCORM-Modells zu beteiligen.
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